Wirtschaftsförderung

Aktuelle Informationen zum Coronavirus für Unternehmen:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat in einem Maßnahmenpaket die wichtigsten finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten und Liquiditätshilfen zusammengefasst: 

Maßnahmenpaket für Unternehmen

 

Es wird eine 2. Phase der Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen geben. Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Anträge können voraussichtlich ab dem 21. Oktober gestellt werden. Die Antragstellung ist wie bei der ersten Phase der Überbrückungshilfe nur über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer möglich. Eine Registrierung erfolgt auf der Seite www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Anträge für die 1. Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) konnten bis zum 09. Oktober gestellt werden. Die Antragstellung nach dem 09. Oktober rückwirkend für die 1. Phase der Überbrückungshilfe ist nicht möglich. 

Informationen des Bundesministeriums zur 2. Phase der Überbrückungshilfe

Pressemitteilung des Bundes zur 2. Phase der Überbrückungshilfe

FAQ's zur Überbrückungshilfe II

 

Aufgrund der erneuten vorübergehende Schließung einzelner Branchen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung außerordentliche Wirtschaftshilfen für Unternehmen, Selbstständige und Vereine, die direkt vom Teil-Lockdown betroffen sind, beschlossen. Anträge für die sogenannte Novemberhilfe können ab sofort auf der Seite https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/ gestellt werden. 

Der Zuschuss beträgt 75 Prozent des jeweiligen durchschnittlichen Umsatzes im November 2019, tageweise anteilig für die Dauer der coronabedingten Schließungen. Weitere Informationen stellt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zur Verfügung:

Mitteilung des Bundesfinanzministeriums

Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums

Hinweise der NBank

FAQ's zur Novemberhilfe

Hotline Novemberhilfe für Soloselbstständige (bis 5.000 Euro): +49 30-1200 21034
Hotline Novemberhilfe für prüfende Dritte: +49 30-52685087

Servicezeiten Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr

 

Der Bund und das Land Niedersachsen stellen über die Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank) viele Corona-Sonderprogramme zur Verfügung: 

Übersicht zu den Hilfsprogrammen der NBank 

 

Um insbesondere das Gaststättengewerbe in der Corona-Krise zu unterstützen, hat die NBank die Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe entwickelt. Mithilfe der Förderung können Unternehmen des Gaststättengewerbes für die investive Qualitätsverbesserung ihrer Angebote einen nicht rückzahlbaren Zuschuss erhalten: 

Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe

 

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet umfangreiche Liquiditätskredite für Unternehmen an. Mit dem "Investitionskredit für kommunale und soziale Unternehmen (IKU)" haben auch gemeinnützige und kommunale Unternehmen die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung zu erhalten: 

Kfw-Corona-Hilfen für Unternehmen 

Investitionskredit für kommunale und soziale Unternehmen

 

Auch wurde das Hilfsprogramm "Ausbildungsplätze sichern" entwickelt und beschlossen. Gefördert werden Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen. 

Die Ausbildungsprämie fördert KMU, die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind und dennoch gleich viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020 abschließen, wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019. Die Prämie besteht aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag.

    Alternativ gibt es die Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträge. In diesem Fall beträgt der Zuschuss einmalig 3.000 Euro pro zusätzlichem Ausbildungsvertrag.

    Beide Zuschüsse werden nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.
     

    Informationen der Arbeitsagentur zur Ausbildungsprämie

    Flyer der Bundesagentur für Arbeit zum Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

    zur Antragstellung

     


    Darüber hinaus fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Unternehmen können Zuschüsse für Investitionen in digitale Technologien und für Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen beantragen. Antragsberechtigt sind Betriebe der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks und der freien Berufe mit 3 bis 499 Beschäftigten. Projektträger ist der DLR-Projektträger.

    Informationen zum Bundesförderprogramm "Digital jetzt"

    Richtlinie zum Förderung "Digital jetzt"

     

    Die NBank bietet neben dem Digitalbonus Niedersachsen für Unternehmen auch ein Förderprogramm für eingetragene Vereine und gemeinnützige Körperschaften an. Mithilfe des "Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen" können Vereine und gemeinnützige Körperschaften einen Zuschuss für Investitionen in die Digitalisierung oder IT-Sicherheit beantragen. 

    Informationen zum Digitalbonus Niedersachsen 

    Informationen zum Digitalbonus für Vereine und gemeinnützige Körperschaften 

     

    Die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter beraten Unternehmen ausführlich zu dem Verfahren und der Beantragung von Grundsicherung und Kurzarbeitergeld. Alle wichtigen Informationen auf einem Blick erhalten Sie unter folgendem Link: 

    Neuregelungen in der Grundsicherung

    Übersicht Kurzarbeitergeld und weitere finanzielle Hilfen

     

    Für weitere Auskünfte stehen Frau Bodenhagen (05371 82-454), Herr Spieß (05371 82-488) und Herr Burmeister (05371 82-404) gerne telefonisch zur Verfügung.

     

     

    Die wesentliche Aufgabe der Wirtschaftsförderung ist die nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsstandortes Gifhorn. Die Wirtschaftsförderung ist Partner und Anlaufstelle für angesiedelte und ansiedlungsinteressierte Unternehmen, die die regionalen Standortvorteile von Gifhorn nutzen möchten. Zugleich bildet sie die Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung.

    Im Landkreis Gifhorn gibt es viele unterschiedliche Standorte nach Maß. Bei der Suche und Entscheidungsfindung ist Ihnen die Wirtschaftsförderung gern behilflich.

    Unternehmensdatenbank

    Regionale Unternehmensdatenbank - ein Informationspool für Investoren und Unternehmen

    In der regionalen Unternehmensdatenbank können sich Investoren, ansiedlungswillige Unternehmen und Einwohner einen Eindruck von den Stärken und Potentialen der Region Braunschweig-Wolfsburg verschaffen.

    Die regionale Unternehmensdatenbank ist eine gemeinsame Entwicklung der Allianz für die Region GmbH und den Wirtschaftsförderungen der Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg sowie der Landkreise Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel. Sie informiert über besondere Wirtschafts- und Technologieschwerpunkte der Region, verfügbare Gewerbeflächen, Immobilien und Forschungseinrichtungen.

    Ansprechpartner
    Herr Jörg Burmeister
    10.2 Wirtschaftsförderung
    Schlossplatz 1
    38518 Gifhorn
    E-Mail: joerg.burmeister(at)gifhorn.de
    Telefon: 05371 82-404