Abfallgebührenbescheide werden versendet

Anfang Februar 2020 werden die Endabrechnungsbescheide 2019 (s. Ziffer I des Bescheides) in Kombination mit den Festsetzungsbescheiden der Abfallgebühren für 2020 ( s. Ziffer II des Bescheides) per Briefsendung verschickt.

Der zur Verfügung gestellte Musterbescheid soll ggf. offene Fragen beantworten:

  • Unter der Ziffer I finden Sie in der Tabelle die festgesetzte Jahresgebühr für 2019 und deren Herleitung anhand Ihrer Abfallbehälter mit den jeweiligen Veranlagungszeiträumen.
  • Neben der jährlichen Grundgebühr ist in Abhängigkeit des gewählten Tarifes mit der zugeordneten Pflichtleerungsanzahl die Volumengebühr berechnet. Die Summe aus Grund- und Volumengebühr ergibt die Pflichtgebühr des jeweiligen Behälters für den Veranlagungszeitraum.
  • Wurden Behälter im laufenden Kalenderjahr durch An- oder Abmeldung oder im Tarif geändert, werden die Gebühren entsprechend der veranlagten Monate anteilig berechnet. Beachten Sie daher in der ersten Spalte der Tabelle den Veranlagungszeitraum.
  • Als zusätzliche Leerung werden solche Leerungen berechnet, die über die Anzahl der im Tarif vorgesehenen Pflichtleerungen hinaus in Anspruch genommen wurden. Diese Summe der Zusatzgebühren wird zu der festgesetzten Jahresgebühr addiert und ergibt die Summe der neu festgesetzten Jahresgebühr 2019.
  • Die Gebühr für zusätzliche Leerungen wird zum 28.02.2020 gemeinsam mit der Gebühr des 4.Quartals 2019 eingezogen, wie aus der Tabelle „Erläuterungen zum aktuellen Zahlungsstand für das Jahr 2019“ zu ersehen ist.
  • Unter Ziffer II wird die Jahresgebühr 2020 festgesetzt und die Summe der Vorauszahlung 2020 ausgewiesen. Dieser Betrag wird in vier Teilbeträgen am 15.04.2020, 15.07.2020, 15.10.2020 und 28.02.2021 fällig.
  • Die Beträge werden immer rückwirkend für das zurückliegende Quartal eingezogen.
  • Die Gebühr für mögliche Zusatzleerungen im Jahr 2020 wird dann mit dem Gebührenbescheid zu Beginn des Jahres 2021 ausgewiesen und zum 28.02.2021 fällig.

Weitergehende Erläuterungen mit Berechnungsbeispielen enthält ein Informationsblatt und für weitere Fragen zur Gebührenabrechnung stehen Ihnen die Mitarbeiter/innen des Kundenservice zur Verfügung.

 

Biomülltonne bei Frost

Die ersten Nächte mit Frost machen sich auch bei der Durchführung der Biomüllabfuhr bemerkbar, denn die nassen Bioabfälle frieren leicht im Müllbehälter fest. Häufig sind es nasses Herbstlaub oder andere feuchte Abfälle, die schon bei geringem Frost an den Behälterwänden anfrieren. Besonders im verdichteten Zustand der feuchten Abfälle wird eine Leerung fast unmöglich. Obwohl der Müllbehälter im Rahmen der Leerung dreimal über Kopf gegen den Behälteranschlag gerüttelt wird, passiert es, dass die Biomüllbehälter nicht vollständig entleert werden können.

Der Behälter und deren Inhalt muss grundsätzlich durch den Anschlussnehmer schüttfähig zum Leeren bereitgestellt werden. Ein gegen Frost geschützter Standplatz des Behälter ist daher vorteilhaft. Beim Befüllen mit feuchtem Laub oder anderen feuchten Abfällen aus der Küche sollte daher vor dem Bereitstellen der Biomülltonne kontrolliert werden, ob der Inhalt angefroren ist. Mit einem Spaten können die vereisten Abfälle von der Innenwand gelöst werden, damit der Tonneninhalt wieder selbsttätig im Rahmen der Schüttung herausgleiten kann.

Zusätzliche Papierlagen am Boden und an den Wänden der Tonne können ggf. auch Abhilfe schaffen. Feuchte Abfälle aus der Küche sollten generell zum Binden der Feuchtigkeit mit Zeitungspapier eingewickelt werden. Abfalltüten aus Kunststoff sowie biologisch abbaubare Beutel zur Reinhaltung des Vorsortiergefäßes gehören grundsätzlich nicht in die Biomülltonne.tel

Konnte trotz dieser Maßnahmen der Behälter nur teilweise entleert werden, besteht kein Anspruch auf eine Nachentleerung. Kommt es dadurch zu Entsorgungsengpässen, besteht vom 01.11. bis zum 30.03. die Möglichkeit einen gebührenpflichtigen Biomüllsack (90 l – 2,00 Euro) im Rahmen der nächsten Biomüllentsorgung neben den Behälter zu stellen.