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  • Vorverlegung der Müllabfuhr über die Osterfeiertage nicht vergessen!

Aufgrund der Osterfeiertage ist in der 15. Kalenderwoche für die regulären Abfuhrtage vom 06.04. – 10.04.2015 eine Vorverlegung der Müllabfuhr (Restmüll-, Biomüll- oder eventuelle Wertstoffabfuhr wie „Gelbe Säcke“ und „Blaue Tonne“) erforderlich.

In Kästorf, der Gemeinde Sassenburg sowie einigen Ortsteilen der Samtgemeinden Brome und Boldecker Land wird daher vor Ostern die Abfuhr von Montag, den 06.04., auf Samstag, den 04.04., vorverlegt. In den anderen Abfuhrgebieten erfolgt in der 15. Kalenderwoche die Entleerung der Rest- und Biomüllbehälter sowie ggf. die Abholung der „Blauen Tonnen“ und „Gelben Säcke ebenfalls einen Tag früher als üblich.

In der Woche nach Ostern (16. Kalenderwoche) wird dagegen aufgrund des Ostermontags die Abfuhr einen Tag später durchgeführt.

 

  • Zentrale Entsorgungsanlage Wesendorf bleibt bis Ostern vorerst samstags geschlosssen. Montags bis freitags ist für eine Anlieferung eine telefonische Voranmeldung nötig. 
  • Wertstoffhof Ausbüttel ab 21.03. bis auf Weiteres geschlossen
  • Durchführung der Abfallentsorgung wird weiterhin an den bekannten Tagen durchgeführt

Der Landkreis Gifhorn reduziert aufgrund der aktuellen Gefährdungslage wegen der Verbreitung des Corona-Virus die Öffnungszeiten seiner Entsorgungsanlagen.

Die Entsorgungsanlage in Wesendorf bleibt vorerst am Samstag geschlossen. Montags bis freitags kann die Anlage derzeit nur noch nach telefonischer Voranmeldung unter der Tel.: 05376 / 9799-11 zur Entsorgung von Abfällen genutzt werden.

Trotz der allgemeinen Aufforderungen zu Hause zu bleiben und soziale Kontakte zu vermeiden, waren dort die Anlieferungszahlen drastisch angestiegen, so dass sich zeitweise bis zu 80 Fahrzeuge auf der Entsorgungsanlage befanden.

Aus diesem Grund ist eine Koordinierung der unvermeidbaren Anlieferungen erforderlich. Im Rahmen der telefonischen Voranmeldung werden Namen und KFZ-Kennzeichen des Anlieferers abgefragt. Es erfolgt daraufhin eine direkte Terminvergabe in Form eines Zeitfensters, in dem die Anlieferung erfolgen muss. Anlieferungen ohne Anmeldung werden ausnahmslos zurückgewiesen. Wie lange diese Maßnahme Bestand hat oder ob weitere Einschränkungen nötig werden, bleibt abzuwarten.

Ebenso ist der Wertstoffhof Ausbüttel ab Samstag (21.03.) geschlossen. Anlieferer können somit keine Grünrückstände oder andere Abfälle zur Verwertung mehr an diesem Standort abgeben. Sobald die Rahmenbedingungen es zulassen und ggf. eine Wiedereröffnung  möglich werden sollte, finden Sie hier die aktuellen Informationen veröffentlicht. Auch auf der Facebook-Seite des Landkreises sind diese Informationen verfügbar.

Die Durchführung der Abfallentsorgung wird weiterhin an den bekannten Tagen durchgeführt, wobei sich die Leerungszeiten am jeweiligen Tag ändern können. Die Behälter sollten daher generell am Vorabend des Abfuhrtages bereitgestellt werden.

Die Grünrückständeabfuhr, die in einigen Gebieten des Landreises noch bevorsteht, wird ebenfalls zu den angegeben Terminen durchgeführt. Eventuell könnte es zu geringen zeitlichen Verschiebungen kommen, da aufgrund der Absage der Osterfeuer ggf. relativ hohe Mengen bereitgelegt werden. Ungebündeltes Ast– und Strauchwerk sowie in Säcken bereitgestellte Grünabfälle sind von der Abfuhr ausgeschlossen.

Ebenso wird nach derzeitiger Lage die Sperrmüllabfuhr zu den veröffentlichten Terminen fortgesetzt, doch ist auch hier die Begrenzung auf „haushaltüblichen“ Mengen zu beachten. Gesamte Haushaltsauflösungen, mit der Bereitstellung von Sperrmüll aus mehreren Zimmern, sind nicht über diese Abfuhr zu entsorgen. Ebenso sind alle Bau- und Renovierungsabfälle sowie KFZ-Teile (z.B. Autoreifen auf Felge), Elektronikaltgeräte und Metallschrott von der Abfuhr ausgeschlossen. Auch die Bereitstellung von ausgeschlossenen Abfällen, mit der Zielsetzung diese an illegale Sammler weiterzugeben, ist nicht statthaft, zumal davon auszugehen ist, dass unter den derzeitigen Rahmenbedingungen weniger "Sammler" unterwegs sein dürften.

 

  • Hinweise zur Entsorgung von Abfällen, die - potenziell oder real - mit COVID-19-Material kontaminiert sein können

Bei potenziell belasteten Abfällen aus privaten Haushalten wie z.B. Taschentücher und andere Abfälle, die von erkranken Personen oder bei der Pflege von kranken Personen erzeugt wurden, sind diese stets in reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen zu sammeln (z.B. in Plastik-/Mülltüten) und verschlossen in die „grauen“ Restabfallbehälter einzufüllen.

Für die Entsorgung von Abfällen, die mit Sekreten oder Exkreten verunreinigt sind und aus Einrichtungen des Gesundheitswesens stammen, die nur in „sporadischen Einzelfällen“ infizierte/erkrankte Patienten behandeln, z. B. Hausarztpraxen, gilt der Abfallschlüssel 18 01 04 (Abfälle, an deren Sammlung und Entsorgung aus infektionspräventiver Sicht keine besonderen Anforderungen gestellt werden). Auch in diesen Fällen ist noch eine Entsorgung in stabilen Säcke im Rahmen der bisherigen Restmüllentsorgung zugelassen.

  • Sonderregelungen für gewerbliche Anschlussnehmer und Einrichtungen, die aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus geschlossen sind

Gewerbliche Anschlussnehmer (z. B. bestimmte Einzelhandelsgeschäfte, Gaststätten, Freizeit- und Kultureinrichtungen) und sonstige öffentliche Einrichtungen (z. B. Schulen, Kitas), die aufgrund der Corona-Pandemie zur Schließung verpflichtet wurden und sich daher deren Restabfallkommen entsprechend reduziert, können sich nach vorheriger Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice der Abfallbewirtschaftung (Frau Stojke Tel.: 05371/82-796 oder Herrn Matthies Tel.: 05371/82-771) ab April von der Nutzung der entsprechenden Abfallbehälter befreien lassen. Von dieser Regelung kann solange Gebrauch gemacht werden bis der normale „Betrieb“ wieder aufgenommen werden kann.

Damit können bei den Zweiradbehältern bis 240 l die monatlichen Grundgebühren sowie anteilig die dem Tarif zugeordnete Anzahl an Mindestleerungen (Volumengebühr) reduziert werden.

Bei Kunden mit 4-Rad-Behälter der Größen 770 l und 1100 l kann pro Monat die Gebühr anteilig der bestehenden Jahresgebühr reduziert werden, so dass keine Kosten für ungenutzte Behälter auflaufen.

 

Kundenservice der Abfallbewirtschaftung bis auf weiteres geschlossen

Die Kreisverwaltung wird für den Publikumsverkehr bis auf weiteres geschlossen. Davon ist auch die Außenstelle der Abfallbewirtschaftung im Cardenap 2-4 betroffen. Zur Vermeidung eines unkontrollierten Zugangs Dritter sind in jedem Fall Terminvereinbarungen zu treffen, wenn keine telefonische Klärung der Angelegenheit im Vorfeld möglich sein sollte. Alle Mitarbeiter/innen können auch gern per E-Mail kontaktiert werden.

Die Durchführung der Abfallentsorgung wird weiterhin an den bekannten Tagen durchgeführt, wobei sich die Leerungszeiten am jeweiligen Tag ändern können. Die Behälter sollten daher generell am Vorabend des Abfuhrtages bereitgestellt werden.

Sollte es aufgrund zunehmender Erkrankungsfälle im Bereich der Abfuhrlogistik zu Personalengpässen kommen und sich Verschiebungen in der Abfuhr nicht vermeiden lassen, finden Sie an dieser Stelle die aktuellsten Informationen.

 

Mülltrennung wirkt!

Auch im Landkreis Gifhorn klärt die Initiative "Mülltrennung wirkt" der dualen Systeme über Recycling in Deutschland auf – wie es funktioniert und was es bringt. 

Die Kampagne

  • informiert die breite Öffentlichkeit und somit alle Endverbraucherinnen und Endverbraucher zum Thema Verpackungsrecycling,
  • erklärt was in den Gelben Sack gehört und was nicht und
  • welchen Sinn die Mülltrennung für die Ressourcenschonung und die Umwelt hat.

Denn jede/r kann durch korrekte Abfalltrennung einen entscheidenden Beitrag für das Verpackungsrecycling leisten, damit wertvolle Ressourcen eingespart, der CO2-Austoß reduziert und ggf. überflüssige Abfallgebühren vermieden werden.

Um sicher zu gehen, dass Sie Ihre gebrauchten Verpackungen korrekt trennen gibt es unter

 http://www.muelltrennung-wirkt.de Trenntabellen in mehreren Sprachen und unter  

http://www.gifhorn.de/abfallbewirtschaftung/  einen Infofalter zur Abfalltrennung.