Abgeschlossenheitsbescheinigung

Für die Aufteilung von Gebäuden in Wohn- und Teileigentum kann die Ausstellung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung im Bauordnungsamt beantragt werden. Diese ist für die Eintragung der Eigentumsanteile in das Grundbuch nach dem Wohnungseigentumsgesetz notwendig (zusammen mit der Teilungserklärung eines Notars).



Gebühren

Die Gebühren richten sich nach dem Verwaltungsaufwand und der Anzahl zu bildender Eigentumseinheiten. Sie werden nach der Allgemeinen Gebührenordnung erhoben.



Unterlagen

Für die Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung werden folgende Unterlagen in zweifacher Ausfertigung benötigt.


  • schriftlicher Antrag auf Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung
  • aktuteller Lageplan oder Flurkarte (nicht älter als zwei Jahre) mit allen auf dem Grundstück befindlichen Gebäuden
  • Ansichten im Maßstab 1 : 100 (Norden, Süden, Osten, Westen)
  • Schnitte im Maßstab 1 : 100
  • Grundrisszeichnungen aller Geschosse (einschl. Keller, Garage/Tiefgarage, Dachboden und Spitzboden) im Maßstab 1 : 100


Die Bauzeichnungen müssen den tatsächlichen Gebäudebestand wiedergeben.


Alle zu demselben Wohnungs- bzw. Teileigentum gehörenden Einzelräume sind mit jeweils gleicher Nummer in den Aufteilungsplänen (Grundrissen) zu kennzeichnen.


Räume, die der gemeinschaftlichen Nutzung dienen, sind mit "G" zu kennzeichnen.